Ich baute hoch, ich baute weiter,
Stein auf Stein mit eigener Kraft.
Ich glaubte fest an meine Wege,
an das, was Sicherheit mir schafft.
Ich hörte Stimmen voller Sorgen,
sie malten dunkle Bilder aus.
Ich wollte jeden Sturm verhindern,
doch Angst zog ein in mein ganzes Haus.
Ich sah nur das, was kommen könnte.
Ich hielt fest, was niemals hält.
Je mehr ich alles kontrollieren wollte,
verlor ich mich in dieser Welt.
Ich habe auf Sand gebaut.
Auf meine Angst gebaut.
Ich habe auf Sand gebaut,
auf das, was meine Augen schauen.
Der Regen fiel.
Der Sturm brach los.
Was sicher schien,
war haltlos groß.
Ich habe auf Sand gebaut.
Und mein Haus fiel ein.
Dann sprachst Du leise in mein Schweigen:
"Warum vertraust du nur dir selbst?"
"Ich bin der Fels, der ewig stehen
,wenn alles andere zerfällt."
Die Stürme sind nicht verschwunden,
der Regen fällt noch immer hier.
Doch mitten in den dunklen Wolkenstehst Du, Herr Jesus, jetzt bei mir.
Jetzt höre ich auf Deine Worte.
Sie tragen weiter als mein Blick.
Nicht meine Angst bestimmt mein Morgen,
Du führst mich Schritt für Schritt zurück.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Auf jedes Wort aus Deinem Mund.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Jesus, Du bist mein sicherer Grund.
Der Regen fällt
Der Sturm zieht auf.
Doch mein Haus steht.
Ich geb nicht auf.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Und mein Haus bleibt steh'n.
Nicht meine Kraft.
Nicht mein Verstand.
Nicht mein Gefühl.
Nicht meine Hand.
Dein Wort bleibt wahr.
Dein Wort besteht.
Du bist der Fels,der ewig steht.
Wenn alles wankt,
bleibst Du derselbe.
Wenn alles fällt,
trägst Du allein.
Ich brauch nichts mehr,
um sicher zu stehen.
Herr Jesus,
Du wirst immer mein Fundament sein.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Auf Deine Wahrheit Tag für Tag.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Weil Deine Liebe niemals versagt.
Der Regen fällt.
Der Sturm mag weh'n.
Doch mein Haus bleibt für immer steh'n.
Ich habe auf den Felsen gebaut.
Jesus ist mein fester Grund.
Was wir am meisten befürchten,
beschäftigt oft unsere Gedanken.
Manchmal wächst die Angst so lange, bis genau das eintritt, wovor wir uns gefürchtet haben.
Wir versuchen, alles zu kontrollieren – und verlieren dabei den festen Boden unter den Füßen.
Dieses Lied erzählt von diesem Wendepunkt: weg von der Angst, die auf den schlimmsten Ausgang schaut, hin zu einem Vertrauen, das auf Jesus gegründet ist.
Denn wer auf ihn baut, findet auch mitten im Sturm ein Fundament, das trägt.
Es beginnt oft mit einem einzigen Gedanken.
Was, wenn etwas schiefgeht?
Was, wenn ich scheitere?
Was, wenn ich einen Menschen verliere?
Was, wenn meine Zukunft zerbricht?
Aus einem Gedanken werden Sorgen.
Aus Sorgen wird Angst.
Irgendwann drehen sich unsere Gedanken nur noch um das, was passieren könnte. Wir versuchen, alles unter Kontrolle zu halten und jeden Sturm zu vermeiden.
Doch das Leben lässt sich nicht kontrollieren.
Manchmal geschieht genau das, was wir unser Leben lang befürchtet haben.
In solchen Momenten zeigt sich, worauf unser Leben wirklich gebaut ist. Das, was sicher schien, trägt plötzlich nicht mehr.
Jesus greift genau dieses Bild auf.
Er erzählt von zwei Menschen, die beide ein Haus bauen.
Von außen sehen beide Häuser gleich aus. Erst als Regen, Flüsse und Stürme kommen, wird der Unterschied sichtbar.
Das eine Haus steht auf Sand.
Das andere auf Felsen.
Der Sturm macht den Unterschied nicht.
Der Sturm macht das Fundament sichtbar.
Dieses Lied lädt dazu ein, das eigene Fundament zu hinterfragen. Angst, Kontrolle und die eigene Kraft können keinen sicheren Halt geben.
Jesus lädt uns ein, unser Vertrauen auf ihn zu setzen.
Er verspricht kein Leben ohne Stürme, aber er verspricht, dass er uns niemals allein lässt.
Vielleicht kannst du den Sturm nicht verändern.
Aber du kannst heute entscheiden, worauf dein Leben gebaut sein soll.
Jesus ist der Fels, der auch dann trägt, wenn alles andere ins Wanken gerät.