Ich komm zu Dir so wie ich bin,
kein Bild, kein Schein, kein frommer Sinn.
Du siehst mein Herz, Du kennst mein Sein,
nichts bleibt verborgen vor Deinem Blick allein.Ich muss mich nicht verstecken hier,
kein Schatten bleibt vor Dir.
Du kennst die Tiefe meiner Nacht
und hast mich trotzdem angenommen mit Macht.
Ich bin erkannt bis auf den Grund,
doch Deine Liebe bleibt der Bund.
Erkannt, angenommen, getragen von Dir,
nicht was ich leiste zählt – nur Deine Gnade in mir.
Erkannt, angenommen, geliebt ohne Maß,
ich steh in Deinem Licht, weil Du mich zuerst sahst.
Ich lebte lang in Angst und Schuld,
hab Liebe mir verdient in Ungeduld.
Doch Du hast mich zuerst gewählt,
bevor mein Herz den Weg verfehlt.Nicht meine Kraft, nicht meine Treu,
Dein Kreuz macht mich frei und neu.
Ich bin Dein Kind, das bleibt besteh’n,
in Deiner Gnade darf ich steh’n.
Nicht durch mein Tun, nicht durch mein Sein,
Dein Opfer macht mich rein.
Erkannt, angenommen, getragen von Dir,
nicht was ich leiste zählt – nur Deine Gnade in mir.
Erkannt, angenommen, geliebt ohne Maß,
ich steh in Deinem Licht, weil Du mich zuerst sahst.
Und wenn mein Weg durch Täler geht,
wenn meine Kraft kaum weitersteht,
dann bist Du da, Du lässt mich nicht,
Du bleibst mein Halt, Du bleibst mein Licht.In meiner Schwachheit stark und nah,
Deine Kraft wird offenbar.
Erkannt, angenommen, getragen von Dir,
Du hältst mich fest, auch wenn ich fall, auch hier.
Erkannt, angenommen, für immer Dein,
mein Leben ruht in Deiner Hand allein.
Erkannt.
Angenommen.
Getragen.
Von Dir.
Jesus kennt mich ganz.
Er kennt meine Gedanken, meine Wege, Taten und Gedanken.
Ich muss nichts verbergen.
Ich darf ohne Angst zu ihm kommen, weil er meine Schuld getragen hat und seine Gnade größer ist
Dieses Lied erzählt von einer Liebe, die tiefer sieht als jede Fassade.
Und von Jesus, der mich nicht wegstößt, sondern annimmt, trägt und neu macht.
Manche Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, etwas zu verstecken.Schuld.
Angst.
Gedanken, die niemand kennen soll.
Verletzungen, Fehler und Dinge, auf die man nicht stolz ist.
Oft entsteht tief im Inneren die Angst:
„Wenn jemand wirklich alles über mich wüsste, könnte er mich vielleicht nicht mehr lieben.“
Darum tragen viele Masken.
Man versucht stark zu wirken, alles unter Kontrolle zu halten oder irgendwie gut genug zu sein. Doch selbst wenn im Außen vieles funktioniert, bleibt innen oft eine Unruhe zurück. Die Sehnsucht, einfach einmal vollkommen angenommen zu sein. Ohne Druck. Ohne Schauspiel. Ohne sich beweisen zu müssen.
Genau dort beginnt die Botschaft dieses Liedes.
Jesus kennt jeden Menschen vollkommen.
Nicht nur die sichtbaren Seiten, sondern auch die Gedanken, die Kämpfe, die verborgenen Ängste und die dunkelsten Momente. Nichts ist vor ihm verborgen. Und trotzdem lädt er Menschen ein, zu ihm zu kommen.
Nicht mit einer perfekten Fassade.
Nicht erst dann, wenn alles richtig geworden ist.
Sondern genau jetzt.
Das Erstaunliche ist:
Jesus schaut nicht weg vor Schuld und Versagen — und er stößt den Menschen trotzdem nicht weg. Am Kreuz hat er bereits getragen, was Menschen trennt, belastet und gefangen hält. Seine Gnade ist größer als Vergangenheit, größer als Angst und größer als alles, was ein Mensch über sich selbst denkt.
Darum muss niemand vor ihm fliehen oder sich verstecken.
Wer beginnt, Jesus zu vertrauen, entdeckt etwas Neues:
Man muss Liebe nicht verdienen.
Man muss nicht perfekt sein, um angenommen zu werden.
Man darf loslassen.
Man darf ehrlich werden.
Man darf schwach sein.
Und genau dort beginnt oft echte Veränderung.
Nicht durch Druck.
Nicht durch religiöse Anstrengung.
Sondern weil seine Liebe das Herz verändert.
Dieses Lied erzählt von einem Gott, der Menschen vollständig kennt und trotzdem bei ihnen bleibt.
Von einer Gnade, die trägt, selbst wenn die eigene Kraft endet.
Und von einem Frieden, der entsteht, wenn man endlich aufhört, sich verstecken zu müssen.
Vielleicht liegt genau darin die Sehnsucht, die viele Menschen ihr ganzes Leben suchen:
Vollkommen gesehen zu werden —
und trotzdem geliebt zu bleiben.